Georgien, Armenien – Schatzkammer der Kulturen

Georgien, Armenien – Schatzkammer der Kulturen (17 Tage)

Wanderreise vom Großen Kaukasus bis zur Ararat-Ebene

Reise-Nr: 4901

Beschreibung

<p>Die weißen Berggipfel umzingeln die blühende Natur wie gigantische Wachposten. Turmfalken und Gänsegeier ziehen ihre Kreise, Gämse und Steinböcke grasen zufrieden an den Berghängen. Die Sonne erhebt sich langsam hinter den Hügeln, die Luft ist klar und frisch. Die Natur wirkt so friedlich, als wäre dieser Teil der Erde noch nicht von Menschen entdeckt. Dabei war diese Region seit jeher ein Durchgangsland der Völker. Zwischen Europa und Asien, zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, zwischen Islam und Christentum, zwischen Antike und Moderne – Georgien und Armenien waren schon früh im Mittelpunkt des Zeitgeschehens. Hier strandete die Arche Noah, hier suchten die Argonauten das Goldene Vlies und hierher brachte Prometheus das himmlische Feuer. Und genau hier beginnen wir unsere Kaukasus-Erkundung. Wir wandern am Fuße des Großen Kaukasus und behalten die Gipfel der Fünftausender stets im Blick. Wir entdecken die frühchristlichen Klöster Armeniens, die stolzen Wehrkirchen Georgiens und die hellenistischen Tempel Kaukasiens. Dabei lauschen wir den Geschichten der griechischen Mythologie am Kasbek, lernen das Rätsel um die armenischen Steinkreise nahe der Stadt Sissian kennen, kosten Weintradition in Kachetien und lüften im Dorf Garni Pagan das Geheimnis der traditionellen Brote. Wir bewundern die architektonische Vielfalt in Tiflis, die Monumentalbauten von Jerewan und die beeindruckenden Karawansereien in beiden Ländern, die den Reisenden entlang der Seidenstraße Unterschlupf gewährten. Die beiden Länder gleichen einer Schatzkammer – und wir werfen gemeinsam einen Blick hinter die Türe.</p>

Höhepunkte

  • Wanderungen: 6 x leicht (2 - 4 Std.), 2 x moderat (5 - 6 Std.)
  • Von der Gergetier Dreifaltigkeitskirche zum majestätischen Kasbek blicken
  • Einen Blick in das orientalisch anmutende Kloster Haghpat werfen
  • In der Karawanserei am Selim-Pass den Glanz der Seidenstraße spüren
  • Im Kleinen Kaukasus die verlassene Höhlenstadt Wardsia erkunden
  • Im Nationalpark Bordschomi-Charagauli durch uralte Wälder wandern
  • Im Dorf Odzun die Gemeinde-/Schulbibliothek besuchen und aktiv unterstützen

Anforderung

Charakter der Tour und Anforderungen
Diese 2-Länder-Tour ist einfach, erfordert jedoch die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und hin und wieder auf Komfort zu verzichten. Wir haben eine sehr interessante Kombination aus kulturellen Höhepunkten und landschaftlichen „Schmankerln" für Sie zusammengestellt. Die Halbtagswanderungen belaufen sich auf max 5. Stunden Gehzeit.Übernachtet wird in landesüblichen Hotels und privaten Gästehäusern.

Leistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Tiflis bis Jerewan
  • Flug mit LOT Polish Airlines ab/bis Frankfurt via Warschau nach Tiflis / Tbilisi, zurück ab Jerewan
  • CO2-Kompensation des Fluges über atmosfair
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 12 x in Mittelklassehotels, 4 x in Gästehäusern
  • 15 x Frühstück, 14 x Mittagessen, 13 x Abendessen
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz

Sonstiges:

min. 8 / max. 12

Einzelzimmerzuschlag 445,00 € (18.08.2023)

Tag 1: Flug nach Tiflis

<p>Flug nach Tiflis mit Ankunft am frühen Morgen des nächsten Tages.</p>

Tag 2: Ankunft in Tiflis und Besichtigung der Stadt

<p>Frühmorgens Ankunft in Tiflis, Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Dort können wir bereits unsere Zimmer beziehen und haben die Möglichkeit etwas zu schlafen, bevor wir nach einem späten Frühstück zur geführten Erkundung der georgischen Hauptstadt Tiflis aufbrechen. In der Altstadt treffen verschiedene Kulturen aufeinander. Es gibt georgische Kirchen und eine sunnitische Moschee, eine Synagoge und ein armenisches Gebetshaus. Die Schwefelbäder geben dem Bäderviertel eine orientalische Note. Von der alten Festung haben wir einen schönen Blick über die Altstadt mit ihren engen Gassen, Karawansereien und Häusern mit Balkonen. Im neuen Stadtzentrum dominieren klassizistische Gebäude und Bauten im Jugendstil. Im 19. Jh. war Tiflis das Zentrum der ganzen Kaukasusregion.</p>

Tag 3: Ausflug nach Kachetien

<p>Den heutigen Tag nutzen wir für einen Ausflug nach Kachetien. Über die Hügelketten des Gombori-Kamms fahren wir nach Telawi, der Hauptstadt der Region Kachetien. Dort besichtigen wir das Alawerdi-Kloster und spazieren über den traditionellen Bauernmarkt der Stadt. Zu Mittag kehren wir im Weingut Mosmieri ein, wo Wein sowohl nach georgischer als auch europäischer Methode gekeltert wird. Eine Weinprobe darf hier natürlich nicht fehlen. Frisch gestärkt besuchen wir die historische Fürstenresidenz Zinandali. Im 19. Jahrhundert war Zinandali das bedeutendste Kulturzentrum Georgiens und ein beliebter Treffpunkt für Schriftsteller, Künstler und Diplomaten aus Georgien und ganz Europa. Zudem besuchen wir einen Kwewri-Töpfer in Wardisubani. Die Herstellung der georgischen Weinamphoren ist eine ganz besondere Kunst, die nur noch von ganz wenigen Meistern beherrscht wird. Am Abend fahren wir zurück nach Tiflis.</p>

Tag 4: Fahrt nach Stepanzminda – Wanderung zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche

<p>Auf der alten Georgischen Heerstraße fahren wir Richtung Norden in den Großen Kaukasus. Unterwegs besichtigen wir die herrlich gelegene Festung Ananuri (15. - 18. Jh.). Hier bewundern wir die schöne Südfassade der Kirche. Sie ist reich mit Steinmetzarbeiten mit christlichen Symbolen geschmückt und gilt als eine der schönsten Fassaden georgischer kirchlicher Architektur. Weiter geht es über den Kreuzpass (2.395 m) bis nach Stepanzminda am Fuß des Kasbek (5.047 m). Der Kasbek soll jener Berg der griechischen Mythologie sein, an den der Göttervater Zeus Prometheus anketten ließ, weil dieser den Menschen das Feuer gebracht hatte. Wir wandern hinauf zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche (2.200 m), die in der Geschichte der georgischen Kirche eine wichtige Rolle gespielt hat und heute ein bedeutender Wallfahrtsort ist. Der Blick über das Tal von Stepanzminda und zum Kasbek ist großartig.</p>

Tag 5: Wanderung in den Tschauchi-Bergen und Fahrt zurück nach Tiflis

<p>Von Stephanzminda (1.700 m) fahren wir ca. 45 Minuten durch Bergdörfer zum Dorf Juta (2.200 m). Unsere Wanderung führt entlang eines Flusses – wir werden über die Vielfalt der endemischen Flora staunen. Schon vom Dorf aus erblicken wir das Bergmassiv Tschauchi (3.680 m), dem wir uns allmählich nähern. Wir müssen Bäche überqueren, bevor wir am Fuß des Berges stehen – ein Eldorado für Kletterer und Alpinisten. Nach der Wanderung fahren wir zurück nach Tiflis.</p>

Tag 6: Fahrt nach Ateni mit Sightseeing auf dem Weg in Mzcheta und Uplisziche

<p>Unser erstes Ziel heißt heute Mzcheta. Die historische Hauptstadt liegt an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße. Malerisch liegt die Kreuzkirche Dschwari (7. Jh.) auf einem Bergrücken. Wie ein Kristall scheint sie sich aus dem Felsen zu erheben und gilt als vollkommenstes Beispiel frühchristlicher Kirchen vom Typ des "croix libre". Die mächtige Swetizchoweli-Kathedrale (11. Jh.) im Zentrum von Mzcheta ist das Herz und die Seele Georgiens, hier nahm das Christentum seinen Anfang. Nach dem Mittagessen in Gori fahren wir weiter zur antiken Höhlenstadt Uplisziche und besichtigen die eindrucksvolle Anlage – die ältesten erhaltenen Teile der Stadt stammen aus dem 2./3. Jh. n. Chr. Im malerischen Tal des Flusses Tana erreichen wir schließlich unsere heutige Unterkunft.</p>

Tag 7: Fahrt nach Bordschomi und Wanderung im Nationalpark Bordschomi-Charagauli

<p>Nach dem Frühstück brechen wir auf nach Bordschomi. Dort erwartet uns eine Wanderung im Bordschomi-Charagauli-Nationalpark. Der Pfad vom Likani-Tal beginnt an der Ranger-Hütte (900 m über dem Meeresspiegel) und endet im Dorf Likani. Zu Beginn führt der Pfad entlang des Likani-Flusses (etwa 2 km) und weiter zur Bergkette Tschitachevi. Die Route führt durch unberührte Natur mit spektakulärem Blick auf die Trialeti-Bergkette. Der höchste Punkt der Route liegt auf 1.446 m über Meeresspiegel. Der Pfad des Likani-Tales im Nationalpark ist ideal, um in relativ kurzer Zeit die vielseitige Natur und schönen Aussichten des Nationalparks zu genießen.</p>

Tag 8: Fahrt nach Wardsia und Besuch der Felsenstadt

<p>Über die Stadt Achalziche fahren wir nach Wardsia und besuchen die dortige, zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Felsenstadt. Die beeindruckende Anlage wurde im 12. Jh. in eine 500 m aufragende Felswand gehauen. Die Erbauer trieben tiefe Höhlen in den Fels, die durch Tunnel, Treppen, Galerien und Terrassen miteinander verbunden waren. Es wurden 3.000 Wohnungen in sieben Stockwerken angelegt und die Stadt bot Platz für 50.000 Menschen. Hauptattraktion ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt mit einem prächtigen Säulensaal und einzigartigen Fresken. Nahe Wardsia am Fluss Kura quartieren wir uns für zwei Nächte in einem Gästehaus ein.</p>

Tag 9: Wardsia und Umgebung

<p>Heute lassen wir es ruhig angehen. Wir nutzen die Zeit zur Entspannung in unserer Unterkunft und begeben uns auf eine kleine Wanderung in der Umgebung. Ursprünglich war die Gegend, wie der Großteil des Kleinen Kaukasus, bewaldet, unter türkischer Herrschaft wurde die Landschaft aber systematisch gerodet. Das schöne Flusstal und die schroffen Berghänge verleihen ihr aber trotzdem eine beeindruckende Note.</p>

Tag 10: Grenzübertritt nach Armenien und Fahrt über Odzun, mit Besuch der Gemeinde-/Schulbibliothek, nach Haghpat

<p>Bei Bavra erreichen wir heute die georgisch-armenische Grenze. Wir verabschieden uns von unserer georgischen Reiseleitung. Auf der armenischen Seite begrüßt uns unsere armenische Reiseleitung. In Gyumri stoppen wir zur Mittagspause und für einen kleinen Spaziergang. Anschließend fahren wir weiter bis zum Dorf Odzun. Hier besuchen wir eine Gemeinde-/Schulbibliothek, die Teil eines Entwicklungsprojekts unserer lokalen Partneragentur ist. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Qualität der Bildung, des Lernumfeldes und des Gemeinschaftslebens in abgelegenen Gemeinden Armeniens zu verbessern. Wir haben die Möglichkeit einen kleinen, aber direkten Beitrag zu leisten, indem wir den Buchbestand der Bibliothek um Bücher aufstocken. Deutschsprachige Bücher sind willkommen, da die Schüler als Hauptfach die Fremdsprache Deutsch belegen. Unsere heutige Etappe endet schließlich in Haghpat, wo wir für die Nacht in einem Hotel einchecken.</p>

Tag 11: Wanderung zwischen den Klöstern Haghpat und Sanahin und Fahrt nach Dilidschan

<p>Am Vormittag unternehmen wir eine Wanderung zwischen zwei UNESCO-Weltkulturerben. Wir sind unterwegs auf einem Pfad, der bereits im Mittelalter das Kloster Haghpat (10.-13. Jh.) mit dem Kloster Sanahin (10. Jh.) verband. Für das Mittagessen haben wir ein Lunchpaket im Gepäck. Nach Besichtigung des Klosters Sanahin begeben wir uns auf die Fahrt nach Dilidschan. Dieser Luftkurort liegt in der grünen, wald- und wasserreichen nördlichen Provinz Tavusch.</p>

Tag 12: Vorbei am Sewansee nach Noratus und über den Selimpass nach Goris

<p>Weiter geht es an den Sewansee (1.900 m). Am nordwestlichen Ende des Sees erreichen wir über Stufen und schmale Pfade das Sewan-Kloster, erhaben gelegen auf dem Kamm einer Halbinsel. Nach einer kleinen Kaffeepause fahren wir weiter in das Dorf Noratus, welches einen Kreuzstein-Friedhof mit rund 1.000 Exemplaren aus mehreren Jahrhunderten beherbergt. Über den eindrucksvollen Selimpass (2.410 m) erreichen wir eine auf der Passhöhe befindliche, gut erhaltene Karawanserei und genießen, wie einst die Reisenden auf der alten Seidenstraße, den Blick auf das Tal von Selim und die Bergketten von Wajoz Dsor. Danach setzen wir unsere Fahrt bis nach Goris fort.</p>

Tag 13: Seilbahnfahrt nach Tatev und Wanderung über die Einsiedelei zur Teufelsbrücke

<p>Eine etwa halbstündige Fahrt bringt uns in den Ort Halidzor. Von dort fahren wir mit der 5,7 km langen Luftseilbahn "Wings of Tatev" zum Kloster Tatev. In etwa 1540 m Höhe bewegen wir uns so in ca. 11 Minuten über die Schlucht des Vorotan und genießen den Ausblick aus der Luft. Im Mittelalter war das Kloster Tatev eines der wichtigsten Zentren der armenischen apostolischen Kirche, armenischer Wissenschaft und Bildung. Durch seine strategisch günstige Lage hoch über dem Vorotan-Canyon war es geschützt und kaum erreichbar. Viel gepriesen werden seine Architektur und Kunstwerke. Für die Besichtigung des Klosterkomplexes lassen wir uns Zeit. Vom Kloster starten wir dann auf eine Wanderung hinab in den Canyon. Der Pfad schlängelt sich über Serpentinen und durch Wald, bis wir die Einsiedelei von Tatev erreichen – ein geeigneter Ort für eine Mittagspause. An der Teufelsbrücke, einer etwa 30 Meter langen, natürlichen Brücke, endet unsere Wanderung. Mehrere Quellen brechen hier aus den Felswänden aus – dem Wasser werden heilende Eigenschaften nachgesagt. Wir schauen bei den Höhlen, Pools und teils warmen Wasserquellen vorbei, bevor wir die Rückfahrt nach Goris antreten und uns auf die ausgezeichnete Küche des uns bereits vertrauten Hotels freuen können.</p>

Tag 14: Fahrt nach Jerewan mit Stopps in Zorakarer, Norawank, Areni und Chor Virap

<p>Morgens früh fahren wir zu den Steinkreisen von Zorakarer bei Sissian, eine prähistorische Kult- und Astronomiestätte, eine Art armenisches Stonehenge, das den Historikern noch heute Rätsel aufgibt. Gelegen auf einer windexponierten, baumlosen Hochfläche zwischen kahlen Berggipfeln geben sich die an ihren Spitzen vielfach durchlöcherten Felsen als mythische Zeitzeugen aus dem 2. Jahrtausend vor Christi. Danach geht es weiter zum Kloster Norawank (13.-14. Jh.), das am Ende einer Seitenschlucht liegt und sich in einzigartiger Harmonie mit dem gleichen rötlichen Gestein der umgebenden Felsen zu einer Einheit verbindet. Im Weingebiet Areni haben wir die Möglichkeit eine der ältesten je gefundenen Weinhöhlen (6. Jahrtausend v. Chr.) zu besuchen. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant geht es über schöne Pässe zur armenisch-türkischen Grenze, wo wir das Kloster Chor Virap (4.-17. Jh.) besichtigen, von welchem sich bei guten Wetterverhältnissen ein faszinierender Blick auf den heiligen Berg aller Armenier, den Ararat, eröffnet. Am Abend erreichen wir Jerewan.</p>

Tag 15: Wanderung zur Festung Amberd und Besuch von Etschmiadsin

<p>Nach einem frühen Frühstück fahren wir an den Hang des Berges Aragats. Unsere Wanderung führt über die weiten Hänge des Vulkan-Massivs hinunter zur mittelalterlichen Festung Amberd (7. Jh.). Bei guter Sicht haben wir unvergessliche Ausblicke auf die Ararat-Ebene und den Ararat selbst. Im Anschluss fahren wir zur Stadt Etschmiadsin. Wir besichtigen die Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe) und das Museum sowie die Kirche St. Hripsime (Baujahr 618). Etschmiadsin ist die offizielle Residenz des Katholikos, des Kirchenoberhauptes aller Armenier. Die Kathedrale, deren Grundmauern im 4. Jh. errichtet wurden, ist die erste offizielle christliche Kirche der Welt. Nach dem Mittagessen statten wir noch den Ruinen der Kirche Swartnoz (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe) einen Besuch ab, bevor wir nach Jerewan zurückkehren. Zurück in der Stadt relaxen wir kurz im Hotel und unternehmen am späten Nachmittag einen Spaziergang durch die armenische Hauptstadt. Für das heute nicht inkludierte Abendessen gibt unsere Reiseleitung gerne Tipps und Empfehlungen zu empfehlenswerten Restaurants.</p>

Tag 16: Fahrt zum Kloster Geghard und Wanderung zum Tempel Garni

<p>Im Felsenkloster Geghard, unserem nächsten Besuchsziel, lauschen wir einem Vokalkonzert mit geistlicher Musik – sicher ein unvergessliches Erlebnis. Das Kloster liegt am Ende einer Schlucht, umgeben von hohen Felswänden. Erbaut wurde das bedeutende Kloster in der Zeit vom 7. bis 13. Jh., heute zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wie riesige Orgelpfeifen ragen sechseckige Basaltsäulen bis zu 300 m empor. Sie bilden eine bizarre Schlucht, durch die wir zum Tempel Garni Pagan (1.400 m) wandern. Der hellenistische Tempel (1. Jh. n. Chr.) liegt wie auf einem Podest hoch über der Schlucht. Im Dorf Garni lassen wir uns zum Mittagessen von einer einheimischen Familie in ihrem Restaurant bewirten. Neben vielen Köstlichkeiten steht auch das einheimische Brot, "Lavash", auf dem Speiseplan. Es wird traditionell im Erdofen, der hier Tonir genannt wird, gebacken und wir können bei der Herstellung zuschauen. Heute haben wir wieder Gelegenheit, bei der Zubereitung der Vorspeisen und Speisen mitzuhelfen. Dabei werden wir viel über die traditionelle armenische Familien-Kochkunst erfahren. Anschließend kehren wir nach Jerewan zurück. Nicht fehlen darf ein Besuch in einer der Brandy-Fabriken von Jerewan. Eine der größten befindet sich in einer Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Natürlich werden wir auch einen edlen Tropfen probieren. Der armenische Weinbrand steht dem französischen Cognac an Qualität in nichts nach. Bei einem Abschiedsessen lassen wir die Erlebnisse der Reise Revue passieren.</p>

Tag 17: Rückreise

<p>Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.</p>

Ausrüstungsliste

  • Reisepass mit Kopie
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Hauser-Reiseunterlagen, Heftchen „Meine Reise“
  • Sandalen (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen, etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B (siehe Information Wanderschuhe)
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • dünne Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • dünne Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Reisetasche auf Rollen
  • zusätzliche kleine Tasche um Gepäck zu deponieren
  • Innenschlafsack Fleece
  • Sitzkissen
  • Sonnencreme
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (Handgepäck!)
Zeitraum (Tage) Preis Reiseanfrage
28.06.2024 – 14.07.2024 (17) 3.095,- EUR * Reiseanfrage
12.07.2024 – 28.07.2024 (17) 3.095,- EUR * Reiseanfrage
09.08.2024 – 25.08.2024 (17) 3.095,- EUR * Reiseanfrage
20.08.2024 – 05.09.2024 (17) 2.995,- EUR * Reiseanfrage
06.09.2024 – 22.09.2024 (17) 3.095,- EUR * Reiseanfrage
20.09.2024 – 06.10.2024 (17) 2.995,- EUR * Reiseanfrage

* Einzelzimmer-Aufpreis: 445,- EUR

Ihr Ansprechpartner: (0341) 21 58 713

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