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Patagonien-Trekking – Granit und Eis (23 Tage)

Trekkingreise

Patagonien-Trekking – Granit und Eis
Nr: 4303
Kommende Termine
23.12.2016 - 14.01.2017 (23)
10.02.2017 - 04.03.2017 (23)

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Beschreibung

Ein Muss für Patagonien-Liebhaber! Nur wenige kennen bisher die fantastische San Lorenzo-Region: Kondore kreisen am Himmel über den höchsten Bergen Patagoniens und dem nördlichen Inlandeis. Aus der endlosen argentinischen Steppe tauchen wie aus dem Nichts die Granitnadeln des Los Glaciares-Nationalparks auf. Frühaufsteher genießen den blutroten Sonnenaufgang am Fitz Roy und stehen später am Fuß des Cerro Torre. Am Perito Moreno-Gletscher wird jede Bewegung genau verfolgt, bis wieder ein Eisturm in sich zusammenstürzt. Krönender Abschluss ist die berühmte Umwanderung des Torres del Paine-Massivs. Weite, grüne Hügel und eisblaue Gletscher, die in kristallklare Seen kalben, umrahmt von Schneegipfeln - diese Bilder vergessen Sie nie!
Diese Reise ist ein absolutes Muss für Patagonien-Liebhaber und solche, die es werden wollen! Von Balmaceda aus geht es Richtung Nördliches Inlandeis, jenem Fleckchen Erde, bei dem bis zum heutigen Tag niemand bestimmen kann, wo genau die Grenze zwischen Argentinien und Chile verläuft. Die San Lorenzo-Region ist touristisch noch wenig erschlossen und ein Geheimtipp! Kondore kreisen über Ihren Köpfen bei den Wanderungen rund um die höchsten Berge Patagoniens. Die Fahrt von Cochrane entlang des Rio Baker über die argentinische Grenze bis nach El Chaltén bietet noch einmal grandiose Aussichten auf das Inlandeis. Dann bestimmt die endlose argentinische Steppe das Bild. Plötzlich tauchen am Horizont die stolzen Granitnadeln des Los Glaciares-Nationalparks auf. Frühaufsteher genießen den blutroten Sonnenaufgang am Fitz Roy vom Zelteingang aus. Auch den Cerro Torre erleben Sie aus nächster Nähe. Szenenwechsel am Perito Moreno-Gletscher: Jedes Geräusch, jede Bewegung wird genauestens verfolgt. Da! Ein Eisturm stürzt unter Getöse in sich zusammen. Krönender Abschluss ist das fünftägige Trekking rund um das Torres del Paine-Massiv im gleichnamigen Nationalpark. Grüne Wiesen mit Guanaco-Herden, eisblaue Gletscher, die in kristallklare Seen kalben, umrahmt von namenlosen Schneegipfeln - diese Bilder vergessen Sie nie.

Reiseroute

Reiseroute

Höhepunkte

  • Unterwegs auf den besten Trekkingpfaden Patagoniens
  • Berühmter Big Circuit: 5-tägige Umrundung des Torres del Paine-Massivs
  • Trekking zu den imposanten Felsnadeln Fitz Roy und Cerro Torre
  • Den Gletscher kalben sehen am Perito Moreno-Gletscher(UNESCO-Weltnaturerbe)
  • Einsame Gipfel und Täler im San Lorenzo Gebiet
  • Nur bei Hauser Exkursionen: Terra Luna Lodge am Lago General Carrera
  • Übernachtung auf einer echten Estancia in der argentinischen Pampa

Anforderung

Charakter der Tour und Anforderungen
Um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten dieser abwechslungsreichen Reise durch Patagonien zu verbinden, sind mehrere längere Überlandfahrten nötig. Insgesamt legen Sie rund 2.200 Fahrkilometer zurück. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass die Straßen und Pisten unbefestigt und staubig sind und die Fahrzeuge (Kleinbus/Van) landesüblich ausgestattet sind und nicht an mitteleuropäischem Standard gemessen werden dürfen. Es gibt keine Ablage für den Tagesrucksack, den Sie zu Ihren Füßen deponieren.
Die 3-5-tägigen Trekkingtouren im San Lorenzo-, Fitz Roy- und Torres del Paine-Gebiet sind technisch einfach, erfordern aber gute Trittsicherheit sowie gute Kondition und Ausdauer für die langen Strecken, die dabei zum Teil zurückgelegt werden. Die täglichen Gehzeiten belaufen sich (bis auf die Halbtagestouren mit freiem Vor- oder Nachmittag) meist auf rund 6-8 Std. (inkl. ausreichender Pausen) und beim Paine-Trekking zweimal auf etwa 8-11 Std. Die täglich zu bewältigenden Höhenunterschiede schwanken zwischen wenigen 100 m und bis zu 900 m. Auf der "Königsetappe" über den John Garner-Pass im Paine-Park sind 960 m im Auf- und ca. 1.100 m im Abstieg zu meistern. Zudem sind auf dieser Etappe beim Abstieg zum Grey-Gletscher wenige ausgesetzte Passagen und kleine Leitern zu meistern. Raues Klima mit Regen und starken Winden können die Wanderetappen erschweren, ebenso rutschige und schlammige Passagen und Altschneefelder.
Während den Trekkingtouren übernachten Sie meistens in Zwei-Personen-Zelten, in einfachen Hütten mit Mehrbett-Zimmern oder Gemeinschafts-Schlafräumen mit gemeinsamem Badezimmer. Für die Torres del Paine Umrundung haben wir die Übernachtungen - wie beschrieben - in den Refugios in Mehrbettzimmern reserviert. Leider kommt es ab und zu vor, dass die Hütten überbucht sind. In diesem Fall übernachten wir in gemieteten Zelten mit Isoliermatten vor dem Refugio, können aber die sanitären Einrichtungen nutzen und werden auch dort essen. Sollte dieser Fall eintreten, bitten wir um Ihr Verständnis. Am Fundo San Lorenzo und am Refugio Perros besteht Waschmöglichkeit nur im Fluss.
Es sollte für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein, bei sämtlichen während des Lagerlebens anfallenden Arbeiten mit anzupacken (Zeltauf- und -abbau, Abwasch, etc.) Das Hauptgepäck transportieren die Fahrzeuge, so dass Sie an den meisten Wandertagen (Ausnahme Paine-Umrundung) nur Ihren Tagesrucksack mit dem Nötigsten (Trinkflasche, Fleece/Pullover, Wechselwäsche, Regenschutz, Lunchpaket, Fotoausrüstung, etc.) selbst zu tragen brauchen.
Das Camp Poincenot im Nationalpark Los Glaciares ist bereits fest eingerichtet mit Zwei-Mann-Iglu-Zelten, Matten und Schlafsäcken mit Innenbaumwollschlafsack. Ebenso gibt es ein festes Essenzelt mit Tischen und Stühlen, Geschirr, etc. wird gestellt. An Tag 10 tragen Sie deshalb nur Ihre persönlichen Sachen für die nächste Nacht selbst ins Lager. Wir empfehlen, dass Sie aus hygienischen Gründen Ihren eigenen Schlafsack mitnehmen.
An den Tagen im Paine-Park (von Tag 14-18), muss jedes Gruppenmitglied neben der persönlichen Wechselwäsche noch Schlafsack, Liegematte (wer mag nimmt seine eigene für mehr Komfort, sonst wird eine Matte im Camp Perros gestellt), persönliches Geschirr (Teller, Tasse, Besteck - wird gestellt) und eine persönliche Brot-Ration für 1x Frühstück und 2x Lunchpaket selbst tragen (ca. 8-10 kg Gepäck). Deshalb benötigen Sie für die Paine-Umrundung einen bequemen Rucksack mit ca. 45-50 Liter Fassungsvermögen. Ihr Hauptgepäck wartet nach der Umrundung im Camp Torres auf Sie.
Während des Trekkings werden Sie sehr gut verpflegt und von Ihren Reiseleitern bekocht. Getränke sind bei den Zeltnächten inklusive, ansonsten extra zu bezahlen. Wenn das Abendessen nicht eingeschlossen ist, sucht der Reiseleiter ein schönes Restaurant aus, so dass Sie die Spezialitäten der Region probieren können. Das Mittagessen findet meistens in Form eines Lunchpaketes statt (Sandwich, Obst, Süßigkeiten).
Profil: Liebhaber ausgedehnter Wanderungen bei Wind und Wetter, wilder Berglandschaften und Zeltnächten mit exzellenter Outdoor-Küche erleben die Highlights Patagoniens hautnah.

Wichtige Hinweise: Während dieser Reise halten Sie sich in einer nur dünn besiedelten Region mit einer geringen Infrastruktur und teilweise in abgelegenen Wildnisgebieten auf. Somit sind Unannehmlichkeiten oder Beeinträchtigungen aufgrund der isolierten Lage und wegen der Willkür der Grenz- und Nationalpark-Behörden nicht auszuschließen. Bei Fahrzeugpannen kann es unterwegs zu unvermeidlichen Verzögerungen kommen, bis eine Reparatur möglich ist und/oder Ersatzteile eintreffen. Ersatzfahrzeuge können wegen den damit verbundenen Genehmigungen meist nicht eingesetzt werden. Die Grenzformalitäten mit den Kontrollen für die Teilnehmer und das Personal sowie für das Fahrzeug und die Genehmigungen können an den argentinisch-chilenischen Zollstationen sehr zeitaufwendig sein. Wir bitten Sie, ggfls. das nötige Verständnis aufzubringen und mit Geduld und Gemeinschaftsgeist Ihren Reiseleiter aktiv bei der Problemlösung im Sinne der Gruppe zu unterstützen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Hinweis zur Reiseleitung:
Bei dieser Reise werden Sie ab einer Teilnehmerzahl von 7 Gästen von einem Deutsch sprechenden Reiseleiter, einem Englisch und/oder Spanisch sprechenden Begleiter und einem Fahrer betreut. Sollten wir eine Kleingruppe unter 7 Teilnehmern durchführen wird die Gruppe von einem Deutsch sprechenden Reisleiter und einem Fahrer begleitet. Im Nationalpark Los Glaciares, sowie am Perito Moreno Gletscher wird die Gruppe, unabhängig von der Größe, zusätzlich von einem örtlichen, spanisch sprechendem Guide begleitet, das ist Vorschrift.

Hinweis zu den Unterkünften
Für die Torres del Paine Umrundung haben wir die Übernachtungen in den Refugios in Mehrbettzimmern reserviert. Leider kommt es ab und zu vor, dass die Hütten überbucht sind. In diesem Fall übernachten wir in gemieteten Zelten mit Isoliermatten vor dem Refugio, können aber die sanitären Einrichtungen nutzen und werden auch dort essen. Sollte dieser Fall eintreten, bitten wir um Ihr Verständnis.

Bei den Tagesbescheibungen finden Sie zum Teil die Namen der vorgesehenen Unterkünfte. Eine Änderung aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor. Mit Ihren Reiseunterlagen, ca. 2 Wochen vor Abreise, erhalten Sie von uns eine Hotelliste mit verbindlichen Angaben.

Leistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab Balmaceda/bis Punta Arenas
  • Deutsch sprechende Führer in Santiago
  • Flug mit LAN / Iberia Frankfurt - Santiago - Frankfurt
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Zwei Inlandsflüge mit LAN: Santiago - Balmaceda/Punta Arenas - Santiago
  • Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
  • Vollpension (nicht Ankunfts- und Abreisetag)
  • Getränke bei den Zeltnächten
  • Transfers/Fahrten laut Programm
  • Hauser-Top-Schutz: Stornokosten-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Sonstiges:

min. 9 / max. 12

1. Tag Anreise

Am Abend Linienflug mit LAN von Frankfurt (über Madrid) nach Santiago de Chile. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Santiago de Chile

Ankunft vormittags in Chiles Hauptstadt Santiago. Wir werden am Flughafen von unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter für Santiago empfangen und zu unserem Hotel im Zentrum gebracht. Sollten die Zimmer schon zu beziehen sein können wir uns vom langen Flug etwas ausruhen und gehen am Nachmittag auf Stadtbesichtung. Wenn nicht, was wahrscheinlicher ist, machen wir uns kurz frisch und starten gleich zur City-Tour, die uns einen ersten Eindruck dieser Metropole vermittelt. Der Blick vom Aussichtsberg San Cristobal über die Millionenstadt ist beeindruckend. Am berühmten "Mercado Central" haben wir ein gemeinsames Mittagessen, so dass jeder den Abend zur freien Verfügung zum Ausruhen oder Bummeln nutzen kann. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [M]

3. Tag Flug nach Patagonien: Balmaceda - Terra Luna Lodge

Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Balmaceda (bei sehr frühem Abflug kann das Hotelfrühstück ausfallen, wir bitten hier um Ihr Verständnis). Hier erwartet uns schon unser Reiseleiter, der uns bis zum Ende der Tour durch Patagonien begleiten wird. Von diesem über 1.300 km von der Hauptstadt entfernten Städtchen fahren wir auf dem berühmten Highway Carretera Austral nach Süden, bis die Felsnadeln des Cerro Castillo vor uns auftauchen. Nach der Mittagsrast im Ort Villa Cerro Castillo verläuft die Straße am Rio Ibañez entlang. Deutliche Zeichen hat die Naturkatastrophe 1991 hinterlassen, als der Hudson-Vulkan die Landschaft mit einem Asche- und Bimsregen überzog. Wir durchqueren prächtige Südbuchen-Wälder und weite Flusstäler, bis wir die Westausläufer des Lago General Carrera, nach dem Titicaca-See der zweitgrößte See Südamerikas, erreichen. Grüne Wälder und blühende Wiesen umgeben den schimmernden, blauen See zu Füßen der schneebedeckten Berge und Gletscher. Nach insgesamt 250 km und ca. 8 Std. Fahrt (Mittagspause inklusive) auf teilweise steiniger Piste gelangen wir nach Puerto Guadal und übernachten in der Terra Luna Lodge, romantisch direkt am Seeufer gelegen. Wir wohnen entweder in kleinen, liebevoll eingerichteten Cabanas (kleine Holzbungalows), mit mehreren Zimmern, die sich ein Badezimmer teilen oder in der Lodge selbst (Appartments, 1 Privatbad pro Appartment). Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 250km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Terra Luna Lodge [FMA]

4. Tag Lago Leones und seine Gletscher

Die Umgebung der Terra Luna Lodge bietet fantastische Möglichkeiten. Wir unternehmen einen Tagesausflug mit dem Patagonia Jet (Bilder unter www.patagoniajet.cl) in die fantastische Gletscherwelt am Lago Leones. Am Lago Leones starten wir - je nach Wetter und Wunsch der Gruppe - eine Wanderung zur Cachoro-Lagune oder dem Fiero-See (1-3 Std.). Der Hin - oder Rückweg zum Ausgangspunkt der Wanderung wird jeweils von einer Hälfte der Gruppe mit dem Fahrzeug, der anderen Hälfte mit dem Boot zurückgelegt (das Jetboot hat nur 8 Plätze). Sollte die Fahrt mit dem Jetboat aus technischen oder witterungsbedingten Gründen nicht möglich sein, werden wir alle mit den Fahrzeugen in Richtung Leones Gletscher gebracht und wandern die restliche Strecke oder unternehmen eine alternative Wanderung. Wir übernachten wieder in der Terra Luna Lodge. Gehzeit: 1-3h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Terra Luna Lodge [FMA]

5. Tag Rio Tranquilo - Tal: Wanderung zum Fundo San Lorenzo

Am Morgen starten wir früh unsere 115 km lange Fahretappe. Von Puerto Guadal verläuft die Strecke nach Cochrane zuerst entlang des Lago Bertrand, dann am erst stillen und später ziemlich stürmischen Lauf des Rio Baker vorbei. Er ist der wasserreichste Fluss Chiles und ein Paradies für Angler. Im Westen der kurvenreichen Panoramastraße dehnt sich das Campo de Hielo Norte aus, das nördliche patagonische Inlandeis. Hinter dem Städtchen Cochrane (wo wir einen Teil unseres Gepäcks deponieren) verlassen wir die Carretera Austral und biegen ins Tal des Rio Tranquilo ab. Hier wartet schon ein Allradfahrzeug, das unser Gepäck bequem zum Fundo bringt. Wir ziehen nur mit unserem Tagesrucksack zu Fuß los und erreichen in rund 2 Stunden auf einfachem Weg unser Ziel - das Fundo San Lorenzo (Fundo = Landbesitz auf Spanisch). Hier richten wir für drei Nächte auf dem Privatgelände der Familie San Luis neben einer einfachen Blockhütte unser erstes Zeltlager ein. Es gibt sogar ein kleines Badehäuschen mit WC und Waschmöglichkeiten. Vielleicht erspähen wir schon heute einen der vielen Adler oder Kondore, die hier beheimatet sind. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 115km; Aufstieg: 200m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

6. Tag Wanderung: Basislager San Lorenzo

Nur mit dem Tagesrucksack bepackt, brechen wir frühmorgens zu einer Tageswanderung auf. Unser Ziel ist das Basislager des San Lorenzo. Der Weg führt durch die tiefen Canyons der Arroyo San Lorenzo und durch dichte Wälder in eine wilde, alpine Landschaft. Nach gut 4 Std. erreichen wir mitten im Wald das neue Basislager in der Nähe der alten Holzhütte des Erstbesteigers im Jahre 1943, des Paters Agostini. In rund 1.000 m Höhe machen wir zur Mittagspause ein Picknick und genießen bei guter Sicht den Blick auf die Nordwestseite des 3.705 m hohen Monte San Lorenzo und auf dessen schneebedeckte Türme. Die Familie Soto hat an diesem Platz eine neue Bergsteigerhütte gebaut. Nachmittags treten wir auf demselben Weg den Rückweg zum Fundo an. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]

7. Tag Wanderung: Tranquilo-Gletscher

Die zweite Tageswanderung führt uns entlang eines Seitenarms des Rio Tranquilos. Wir steigen aufwärts, an der Baumgrenze vorbei bis auf 1.300 m. Von unserem Aussichtspunkt genießen wir den Blick auf die Gletscher des Tranquilo-Flusses. Bei guter Sicht zeigen sich sogar Teile des San Lorenzo Massives. Oft kreisen hier Kondore in den Lüften - vielleicht haben wir Glück. Spätnachmittags kehren wir zum Lager zurück. Am Abend veranstalten wir gemeinsam mit den Arrieros, wie hier die Cowboys genannt werden, ein Asado-Essen, ein chilenisches Barbecue! Am Lagerfeuer lassen wir unsere letzte Nacht im Fundo gemütlich ausklingen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]

8. Tag Abschied vom Fundo und Fahrt nach Cochrane

Frühmorgens treten wir den Rückweg an. Vor uns liegen etwa 1,5 Std. Fußmarsch bis zum Parkplatz unseres Fahrzeuges im Tal des Rio Tranquilo. Hier wartet auch schon unser Fahrer und bringt uns in 2 Std. zurück nach Cochrane, wo wir im "besten Hotel am Platz" - einer sehr einfach eingerichteten Hosteria - unsere Zimmer beziehen. Gehzeit: 1,5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 200m; Hosteria [FMA]

9. Tag Fahrt nach Argentinien: Estancia la Angostura

Entlang des Rio Chacabuco führt die Fahrt zum Paso Roballos. Nach ca. 100 km ist nicht nur die chilenisch-argentinische Grenze, sondern auch ein herrlicher Aussichtspunkt erreicht, der nochmals einen Blick auf den Monte San Lorenzo ermöglicht. Nach den evtl. zeitaufwendigen Grenzformalitäten (bis zu 1,5 Std.) führt uns die nächste, 270 km lange Fahretappe teilweise über steinige Pisten hinunter in die weitläufige, endlos erscheinende patagonische Steppe. Mit etwas Glück können wir in der wildreichen Region Guanakos (gehören zur Untergruppe der Lamas) und Nandus (Steppen-Strauße) erspähen. Sobald die Felsregionen Chiles hinter uns liegen, treffen wir in der argentinischen Steppe auf Herden weidender Rinder, Schafe und Pferde. Nach einem langen Fahrtag kommen wir auf der idyllisch gelegenen Estancia la Angostura (Estancia = großer Viehzucht-Betrieb) an. Nachts entfaltet sich hier in der Einsamkeit der patagonische Sternenhimmel besonders eindrucksvoll. Fahrzeit: 9-10h; Fahrstrecke: 370km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Estancia in Mehrbettzimmern mit geteiltem Bad [FMA]

10. Tag Nationalpark Los Glaciares - El Chaltén - Camp Poincenot

Morgens packen wir unseren Rucksack für die heutige Nacht: wir benötigen den Schlafsack Wechselwäsche, die persönliche Ausrüstung wie Fotoapparat, Wasserflasche und bekommen unser Box Lunch, das wir auch in den Rucksack packen. Nach einer langen Fahrstrecke über den Rastpunkt Tres Lagos und vorbei am Nordufer des Lago Viedma erreichen wir schließlich den Eingang zum Nationalpark Los Glaciares. Bei guter Sicht begrüßen uns jetzt schon die Felsnadeln der Fitz Roy-Gruppe, ein spektakulärer Anblick. Wir erreichen nach 270 km Fahrt den berühmten Bergsteigerort El Chaltén. Hier mündet in 400 m Höhe der Rio Fitz Roy in den Rio de las Vueltas. Wir werden bis zur Estancia El Pilar gebracht. Dort starten wir unsere Wanderung bis zum fest eingerichteten Zeltcamp Poincenot. Dies ist auch das Basislager, das die Bergsteiger für die Besteigung des Cerro Fitz Roy (750 m) benutzen. Der 3.405 m hohe Granitblock ist ein höchst anspruchsvoller Kletterberg, an dem sich die besten Bergsteiger aus aller Welt versuchen Gehzeit: 2-4h; Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 270km; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; Zelt [FMA]

11. Tag Wanderung: Laguna de los Tres - Fitz Roy - El Chalten

Morgens geht es erst noch eine Weile im Tal dahin, dann steigen wir in ca. 2 Std. einen steilen Hang in Serpentinen bis zur Laguna de los Tres (1.180 m) hinauf. Die Mühe hat sich gelohnt! Über den Gletscherfeldern thronen die gewaltigen Granittürme mit dem Fitz Roy in der Mitte und die türkisfarbene Lagune liegt zu unseren Füßen. Am Nachmittag steigen wir ab und wandern zurück nach El Chaltén. Wir quartieren uns in einem kleinen gemütlichen Hotel ein und haben Zeit, noch ein wenig durch den Bergsteiger-Ort zu schlendern. Gehzeit: 9-10h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Hotel [FM]

12. Tag Wanderung: Laguna Torre - Cerro Torre- Fahrt nach El Calafate

Wir starten früh am Morgen unsere Wanderung, die uns ganz nahe zum 3.102 m hohen Cerro Torre bringt. Über der Endmöräne und hinter den Eisfeldern ragt der Cerro Torre wie eine uneinnehmbare Felsnadel auf. Nachmittags steigen wir wieder ab ab nach El Chaltén (400m). Dort wartet unser Bus und wir fahren nach El Calafate. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Hotel [FM]

13. Tag El Calafate - Perito Moreno Gletscher - El Calafate

Es wartet ein weiteres Highlight der Reise auf uns. Wir fahren zum ca. 80 km entfernten Westufer der Magellanes-Halbinsel, wo der Perito Moreno, der berühmteste Gletscher Argentiniens, plötzlich vor uns liegt. Der Aussichtspunkt liegt an einer Stelle, die sich am Südende des Nationalparks Los Glaciares an einem Ausläufer des Lago Argentino befindet. Wir genießen einen spektakulären Blick auf den großen Eisstrom, der vom Campo de Hielos Sur herabfließt, dem südlichen Inlandeis Patagoniens. Der 35 km lange Gletscher kalbt auf einer Breite von 4 km an der 60 m hohen Gletscherzunge in den See. Es ist unglaublich spannend, darauf zu warten, an welcher Stelle wohl der nächste Eisblock herausbricht und krachend in das Seewasser stürzt. Am späten Nachmittag Rückkehr nach El Calafate. Wir treffen uns wieder zum gemeinsamen Abendessen. Doch zuvor bereiten wir noch unser Gepäck vor für die nächsten Trekking Tage im Torres del Paine Nationalpark: wir sortieren unsere Depotsachen aus, denn wir werden nur das Nötigste an Kleidung und Ausrüstung mitnehmen, da wir unser Gepäck die nächsten 4 Tage selbst tragen müssen. Das Hauptgepäck bleibt im Bus und wir sehen es bei Ankunft am Camp Torres wieder. Außer der persönlichen Wechselwäsche für 3 Nächte müssen noch Schlafsack, Liegematte (wer mag nimmt seine eigene für mehr Komfort, sonst wird eine dünne Matte im Camp Perros gestellt), persönliches Geschirr (Teller, Tasse, Besteck - wird gestellt) und die persönliche Brot-Ration für 1x Frühstück und 2x Lunchpaket selbst getragen werden. Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 80km; Hotel [FM]

14. Tag Nationalpark Torres del Paine: Camp Seron

Wir fahren die 180 km bis zur argentinisch-chilenischen Grenze, die wir bei Villa Cerro Castillo überqueren, nachdem wir die evtl. langwierigen Grenzformalitäten erledigt haben. Schließlich erreichen wir nach einer langen Fahrt den Nationalpark Torres del Paine, eines der berühmtesten Schutzgebiete Südamerikas. Der Park wurde 1959 gegründet und 1978 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. An den eisigen, smaragdgrünen Seen grasen oft Guanako-Herden und mit etwas Glück sehen wir auch Kondore. Und wir haben einen tollen ersten Blick auf die Paine Türme. Wir starten das Trekking mit der nicht allzu langen Etappe zum Camp Seron und richten dort unser Lager ein. Wir sind aber bereits schon so gut eingelaufen, dass uns das zusätzliche Gewicht nicht weiter behindert. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 400km; Zelt [FMA]

15. Tag Trekking: Camp Seron - Camp Dickson

Unser heutiges Ziel ist das Dickson Camp an der Nordseite der Paine Berge. 33 ziemlich ebene Kilometer später treffen wir dort ein. Im Refugio Dickson verbringen wir die Nacht in Mehrbettschlafräumen oder - sollte die Hütte überbucht sein - in gemieteten Zelten, Matten werden in diesem Fall gestellt. Vom Südufer des Dickson-Sees genießen wir den wunderbaren Blick auf die höchsten Gipfel des Nationalparks. Gehzeit: 5-6h; Hütte mit Mehrbettzimmern mit geteiltem Bad oder Zeltübernachtung [FMA]

16. Tag Trekking: Refugio Dickson - Camp Los Perros

Aufgrund der heutigen kurzen Tagesetappe (ca. 10 km) lassen wir es gemütlich angehen und verlassen das Dickson-Lager erst am späten Vormittag. Wir folgen dem Verlauf des Rio de los Perros flussaufwärts bis zu seinen Quell- und Gletscherbächen. Mal durch den Wald, über Baumstämme hinweg, mal auf offenem Gelände verläuft der Pfad. Am späten Nachmittag bauen wir die gemieteten Zelte im Camp Los Perros (640 m), direkt an einem kleinen Flusslauf gelegen, auf. Heute Abend kochen unsere Guides unter sehr einfachen Bedingungen für uns, dafür werden wir mit einsamer Natur belohnt. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

17. Tag Trekking: Camp Los Perros - Refugio Grey

Der Höhepunkt der heutigen "Königsetappe" der Umrundung ist, nach dem etwas beschwerlichen Aufstieg, zuerst durch sehr sumpfiges und oberhalb der Baumgrenze durch steiniges Gelände, am John Garner-Pass (1.241 m) erreicht. Bei der Rast nach gut 2-3 Std. Aufstieg genießen wir die spektakuläre Aussicht auf den Grey-Gletscher, dessen Eisströme vom Inlandeis des Campo de Hielo Sur kommen und in den Lago Grey kalben. Wir steigen sehr steil hinab, zunächst im Geröll und dann im Wald, bis an den Ostrand des Grey-Gletschers und folgen ihm bis zu seiner von einem Felssporn zweigeteilten Gletscherzunge. Ein bisschen Schwindelfreiheit ist hier gefragt, dann wir bewegen uns direkt am Rand des Grey-Gletschers und müssen - je nach Verhältnissen - ein paar kleine Leitern überwinden. Unterwegs bieten sich dafür immer wieder sensationelle Ausblicke auf das riesige Eisfeld. Erfüllt von einem eindrucksvollen Trekkingtag und angenehm müde ereichen wir das Refugio Grey (100 m), wo wir in Mehbettzimmern mit Stockbetten übernachten werden. Sollte die Hütte überbucht sein, schlafen wir in gemieteten Zelten, Matten werden in diesem Fall gestellt. Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 960m; Abstieg: 1100m; Hütte mit Mehrbettzimmern mit geteiltem Bad oder Zeltübernachtung [FMA]

18. Tag Trekking: Refugio Grey - Lago Pehoe

Wir wandern am Seeufer entlang und können auf die kalbende Gletscherzunge zurückblicken, bis wir eine Anhöhe überschreiten. Plötzlich öffnet sich das Tal und gibt den Blick frei auf den türkis schimmernden Lago Pehoe. Wir erreichen die Fährstation am See und es bleibt Zeit für einen Imbiss an der Pehoe-Hütte, denn die Katamaran-Fähre legt i.d.R. erst nach der Mittagszeit ab. Nach einer 20-minütigen Überfahrt mit grandiosen Ausblicken auf die Paine-Hörner landen wir an der Ranger Station an, wo unser Fahrzeug mit dem Hauptgepäck bereits wartet. Von hier fahren wir zum Torres Camp, wo wir unser Lager errichten, bei gutem Wetter mit Blick auf die Torres del Paine. Heute essen wir im Mannschaftszelt. Gehzeit: 4h; Zelt [FMA]

19. Tag Wanderung: Mirador Torres del Paine

In einer Tageswanderung steigen wir durch das wilde Bachtal des Rio Ascensio in 3 Std. bis über das Torres Camp hinaus. Der Buchenwald versperrt zunächst den freien Blick, bis wir nach 1 Std. die Baumgrenze erricht haben. Es geht stetig und relativ steil hinauf in etwas felsdurchsetztem Gelände. Doch die Anstrengung hat sich mehr als gelohnt. Jetzt liegen die Torres del Paine vor uns, die drei Granittürme, die bis 2.800 m hoch in den Himmel aufragen und sich in dem kleinen See (850 m), an dessen Ufer wir am Mirador picknicken, widerspiegeln. Am Abend Rückkehr ins Torres Camp zu unserer letzten Zeltübernachtung. Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]

20. Tag Puerto Natales

Wir verlassen den Nationalpark. Puerto Natales ist das Zentrum der umliegenden Schafsfarmen und besticht durch die Lage an dem von Schwarzhals-Schwänen und Kormoranen dicht besiedelten Last Hope Sound, dem "Fjord der letzten Hoffnung". Hier an der Küste der südpatagonischen Fjorde fallen die Andenrücken ins Meer ab und löst sich die Pampa in ein Labyrinth von Inseln und Kanälen auf. Den freien Nachmittag können wir für eine Erkundung des kleinen Städtchens auf eigene Faust nützen. Unseren letzten Abend mit unserer Patagonien-Crew und -reiseleitung lassen wir in einem netten Restaurant mit einem Abschiedsessen gemütlich ausklingen. Hotel Weskar [FMA]

21. Tag Puerto Natales - Punta Arenas - Santiago

Wir fahren nach nach Punta Arenas an der Magellanstraße, dem südlichsten Punkt der Reise. Je nach Flugplan haben wir noch Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung und ein Mittagessen. Endgültiger Abschied von unserer Reiseleitung am Flughafen. Von hier erfolgen der 4-stündige Flug (3.100 km) zurück nach Santiago de Chile und der Transfer zum Hotel. Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 250km; Hotel [FM]

22. Tag Abreise

Der Vormittag steht uns noch für individuelle Unternehmungen und letzte Einkäufe zur Verfügung. Nachmittags dann Transfer zum Flughafen und Heimflug nach Deutschland. [F]

23. Tag Ankunft

Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag.

Zeitraum (Tage) Preis Reiseanfrage
23.12.2016 - 14.01.2017 (23) 6.590,- EUR * Reiseanfrage
10.02.2017 - 04.03.2017 (23) 6.190,- EUR * Reiseanfrage

* Einzelzimmer-Aufpreis: 590,- EUR

Ihr Ansprechpartner: (0341) 21 58 70

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