__ ANZEIGE __
Reisefinder
Filter-Optionen

Tansania & Sansibar – Serengeti darf nicht sterben (17 Tage)

Studienreise

Tansania & Sansibar – Serengeti darf nicht sterben
Nr: 3451
Kommende Termine
30.09.2016 - 16.10.2016 (17)

Mehr

Beschreibung

Wer sich nach Afrika sehnt, träumt von einsamen Farmen in der Savanne, von Löwen und Herden von Gnus, Zebras und Gazellen. Kurz: Er träumt von der Serengeti, der Wildnis des Ngorongoro-Kraters. Nirgends können wir mehr Wildtiere beobachten als in den Naturparks im Norden Tansanias. Aber eine Studienreise durch Tansania ist mehr als nur Naturerfahrung. Ein Land der Dritten Welt mit einer bewegenden Geschichte, der wir in Bagamoyo und auf Sansibar begegnen. Der Sklavenhandel ist Vergangenheit ? viele andere Probleme blieben bestehen: zu wenig Arbeitsplätze, Ärzte, Schulen! Während Ihrer Reise werden Sie auch erfahren, wie das Land mit diesen gewaltigen Herausforderungen umgeht.

Reiseroute

Reiseroute

Höhepunkte

  • Die weltberühmten Nationalparks Tansanias
  • Mit Besuch von Ngorongoro-Krater und Serengeti-Nationalpark
  • Aufenthalt auf Sansibar
  • Gute Hotels in schöner Lage
  • Safari in guten Geländefahrzeugen, Fensterplatz garantiert
  • Kleine Gruppe von maximal 18 Personen

Leistungen

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways von Frankfurt oder München nach Daressalam und zurück von Sansibar
  • weitere Fluggesellschaften und Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
  • Inlandsflüge (Economy) mit Precision Air von Daressalam nach Arusha und bei Rückflug mit Swiss von Sansibar nach Daressalam
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 ?)
  • Transfers/Rundreise/Wildbeobachtungsfahrten in geländegängigen Fahrzeugen (jeweils max. 6 Reisegäste), Fahrt Arusha - Marangu sowie Ausflüge auf Sansibar in Kleinbussen
  • Fahrt mit Schnellboot von Daressalam nach Sansibar
  • 14 Übernachtungen in guten Hotels und Safari-Lodges
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Vollpension vom 3. bis 12. Tag (Mittagessen teilweise als Lunchpaket oder Picknick)
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück) vom 13. bis 15. Tag. Kein Abendessen in Daressalam.
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 380 ?)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 60 ?)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 ?)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Sonstiges:

min. 12 / max. 18

Studiosus/Marco Polo (AGB-Studiosus/AGB-MarcoPolo)

1. Tag: Flug nach Tansania

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen, Flug mit Qatar Airways am Nachmittag von Frankfurt oder München mit Ankunft in Doha gegen 23 Uhr (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.).

2. Tag: Jambo, Karibu Tansania!

Gäste mit Qatar Airways haben in Doha Anschluss nach Daressalam (Umsteigezeit ca. 2,5 Std., Flugdauer ca. 5 Std.). Ankunft in der tansanischen Hauptstadt am Morgen. Sie werden am Flughafen erwartet und zum Hotel gebracht. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung; unser Hotel besitzt einen schönen Garten mit Pool.

3. Tag: Die Wildnis lockt!

Am Morgen begrüßt der Studiosus-Reiseleiter alle Gäste. Nach einem üppigen Frühstück fahren wir wieder zum Flughafen und fliegen in einer Stunde mit Precision Air zum kleinen Flughafen von Arusha. Von hier machen wir uns auf den Weg durch die Massaisteppe zum Tarangire-Nationalpark. Der Weg zu unserer Lodge wird gleich zur ersten Pirschfahrt. Mit Sicherheit im Sucher: Elefanten, Giraffen, Impalas, mit etwas Glück auch Löwen, Leoparden, Warzenschweine, Paviane und - wer kennt sie alle? - mehr als 300 Vogelarten. Sie werden nicht alle sehen, aber genug, um davon zu träumen. Und morgen ist ein neuer Tag ... Zwei Übernachtungen im Tarangire-Nationalpark.

4. Tag: Karibu, Tarangire-Nationalpark!

Morgens und am Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen in die Savanne. In der heißen Mittagszeit kühlen wir uns am Pool ab oder schlummern in unseren wohltemperierten Zimmern. Der Tarangirepark bezaubert durch seine grüne Landschaft: Die weiten Grasflächen sind immer wieder durchsetzt von Baumgruppen. Berühmt ist der Park für seine vielen Affenbrotbäume, die Baobabs. Dicke, bauchige Stämme, aus denen sich seltsam kurze Äste wirr in alle Richtungen schrauben und in feinfingrigen Blättern auslaufen. Aber nicht nur die Flora ist spannend, auch die Fauna fasziniert. Die großen Elefantenherden in einem Flussbett oder in den feuchten Niederungen werden zu bleibenden Erinnerungen.

5. Tag: Zum Ngorongoro-Schutzgebiet

Wir verlassen den Tarangire-Nationalpark, fahren ein Stück durch das Great Rift Valley, den Großen Grabenbruch, der sich durch ganz Afrika zieht. Die Straße windet sich zunächst in das fruchtbare Hügelland um Karatu. Hier besuchen wir ein Krankenhaus. Sprechen Sie mit einer Schweizer Nonne über ihre Arbeit und erfahren Sie aus erster Hand Interessantes über die Ursache des Ärztemangels und die Gesundheitsversorgung in diesem Teil Tansanias. Weiterreise ins Ngorongoro-Schutzgebiet. Wir erklimmen die bewaldeten Hänge des erloschenen Vulkans. Jetzt beginnt ein scheinbar unendliches Grasmeer, durch das zunächst noch die Herden der Massai ziehen. Im Gegensatz zu den Nationalparks haben Sie im Ngorongoro-Schutzgebiet noch Weiderechte für ihre Rinder. Ob und wie sehr diese bedroht sind, schildert Ihnen Ihr Reiseleiter. Noch bevor wir das Tor zum Serengeti-Nationalpark erreicht haben, begrüßen uns Zebras, Gnus und Gazellen, die am Rande der Piste grasen. Die Landschaft ist jetzt unglaublich weit und offen. 280 km. Zwei Übernachtungen im Serengeti-Nationalpark.

6. Tag: Serengeti: Das Programm machen die Tiere

Wir nehmen uns Zeit für die unberührte Wildnis der Serengeti. Das Programm bestimmen die Tiere. Der Film "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek hat mit großartigen Bildern von flüchtenden Herden und majestätischen Raubkatzen aus dieser endlosen Savanne einen mythischen Ort gemacht. In diesem Garten Eden erleben wir die Natur unverstellt, ungebändigt - und schutzbedürftig. Hier folgen die Herden seit der letzten Eiszeit auf immer gleichen Wegen der Weide und dem Wasser. Sie werden begleitet und belauert von Hyänen und Löwen, die auf ihre Chance zum Angriffssprung warten. Wir warten auf die nächste Chance zum Fotografieren. Bestimmt nicht lange!

7. Tag: Blick in die Urzeit!

Wir durchqueren am Morgen die Serengeti auf der Fahrt zurück zum Ngorongoro-Schutzgebiet. Noch einmal halten wir auf unserer Strecke Ausschau nach interessanten Tieren. Etappenziel: die Olduvaischlucht. Schon in der Kolonialzeit entdeckten hier deutsche Anthropologen Überreste vorzeitlicher Hominiden. Schließlich gelangen hier 1959 der Forscherin Mary Leakey die sensationellen Funde, die die Frühgeschichte der Menschheit neu schreiben sollten. Am Nachmittag erwartet uns der Blick von unserem Hotel aus 2400 m Höhe über dem Meer in den Ngorongoro-Krater hinein. 150 km.

8. Tag: Die Arche Afrikas: der Ngorongoro-Krater

Frühmorgens fahren wir von der Höhe des Kraterrandes hinunter in die Caldera - ein von steilen Felswänden eingefasstes Paradies der Tierwelt. Zebras, Gazellen, Antilopen, Paviane und vielleicht Löwen und Schakale werden Ihnen begegnen. Aber auch die letzten Nashörner Tansanias, die vor der derzeit wieder grassierenden Wilderei hierher in Schutz gebracht wurden und streng bewacht werden. Eines ist klar: Was Sie heute sehen, werden Sie nie vergessen. Mittags verlassen wir den Krater. Jetzt geht es den Berg hinunter zu unserer Unterkunft inmitten des Farmlandes von Karatu. 100 km.

9. Tag: Morgens Kaffee, abends Kilimandscharo

Klein, schwarz, stark - so lieben wir den Kaffee. Heute sehen Sie, wie er wächst. Bei einem Rundgang durch Kaffee- und Gemüsepflanzungen werden Sie staunen, was hier sonst noch alles gedeiht. Auf dem Weg nach Marangu, am Fuße des mächtigen Kilimandscharo, machen wir noch einmal Pause in Arusha. Wir nächtigen in einem schlichten Bergsteigerhotel. 250 km.

10. Tag: Zu den Usambarabergen

Einheimische Führer aus dem Volk der Chagga begleiten uns durch die Siedlungen um das Dorf Marangu. Am Fuße des höchsten Berges Afrikas breitet sich eine Bilderbuchlandschaft aus, und dank fruchtbarer vulkanischer Böden scheint hier alles zu wachsen, was die Menschen anpflanzen. Wir plaudern mit den Bewohnern über das Leben im Dorf, über Bananen, Kaffee, Bohnen - und über alles, was Sie wissen wollen. Schließlich geht es auf einer alten Karawanenroute weiter an den Parebergen entlang in die Usambaraberge, hinauf nach Irente. 240 km. Zwei Übernachtungen bei Lushoto in den Usambarabergen (einfaches Hotel).

11. Tag: In den Usambarabergen

Im kühlen Hochland der Usambaraberge begegnet uns das ländliche Tansania. Am Vormittag fahren wir hinüber zu einem Heim für Kleinkinder und informieren uns aus erster Hand über die Lebensverhältnisse auf dem Land. Im Anschluss bummeln wir über den Markt von Lushoto - während der kurzen deutschen Kolonialherrschaft hieß der Ort Wilhelmstal. Die Marktfrauen und Händler bieten Obst und Gemüse in Fülle an. Am Nachmittag wandern wir ein Stück durch Dörfer und Felder zu einem spektakulären Aussichtspunkt mit einem weiten Blick über die Massaisteppe (ca. 2,5 Std., leicht, 150 m 150 m).

12. Tag: Von den Bergen ans Meer

Morgens, wenn es noch angenehm kühl ist, brechen wir auf und fahren hinunter Richtung Meer. Die Luft wird zunehmend feuchter und heißer, dann sind wir in Bagamoyo am Indischen Ozean angekommen. Der Ort war immer ein wichtiger Hafenplatz - Ziel der Karawanen aus dem Inneren Afrikas. Sie brachten Gefangene mit, die von hier nach Sansibar verschifft und von dort als Sklaven in alle Welt verkauft wurden. An diesem unwirtlichen Ort errichteten die deutschen Kolonialherren in den 1880er Jahren ihre erste Niederlassung. Bei einem Stadtrundgang sehen wir die Reste der historischen Bauten, die im feuchtwarmen Küstenklima unaufhaltsam verwittern. Übernachtung im Norden von Daressalam in einem Hotel am Strand des Indischen Ozeans. 430 km.

13. Tag: Daressalam ruft,

eine der am schnellsten wachsenden Städte Afrikas. Heute erstickt die tansanische Metropole, die wegen ihres Naturhafens von den deutschen Kolonialherren zum Sitz der Verwaltung gemacht wurde, nahezu im Verkehr. Besonders interessant: der Schnitzermarkt der Makonde. Dieses Volk hat viele begabte Schnitzer hervorgebracht. In rund zwei Stunden bringt uns am Nachmittag das moderne Schnellboot hinüber nach Sansibar. Drei Übernachtungen in einem guten Hotel am Strand von Sansibar.

14. Tag: Sansibar - Insel der Sultane

Stone Town ist die Altstadt Sansibars (UNESCO-Kulturerbe). Der Sklavenmarkt hier war der letzte, der in Afrika verboten wurde. Das "Haus der Wunder", 1883 als Palast für einen Sultan erbaut, verfügte schon damals über einen Fahrstuhl und elektrischen Strom. Freunde der Rockmusik werden am Geburtshaus Freddy Mercurys eine Gedenkminute einlegen. Nachmittags fahren wir dahin, wo der Pfeffer wächst - ins Hinterland Sansibars zu den Gewürzplantagen. Wissen Sie, wie Muskat, Zimtrinde, Nelken und all die anderen Gewürze wachsen? Heute erfahren Sie es und dazu viel Interessantes über tropische Nutzpflanzen. Stellen Sie den Bauern Ihre Fragen! Fahrtstrecke 100 km.

15. Tag: Ein Tag am Strand!

Heute heißt es entspannen am Strand von Sansibar. Genießen Sie die Ruhe und die Annehmlichkeiten Ihres Hotels. Lassen Sie sich im Spa verwöhnen oder machen Sie eine Bootsfahrt mit einer traditionellen Dhau. Oder frönen Sie dem süßen Nichtstun - ganz wie es Ihnen gefällt!

16. Tag: Abschied von Sansibar

Verbringen Sie den Vormittag auf Sansibar noch einmal ganz nach Gusto und ohne Eile. Im Laufe des Nachmittags starten wir in Richtung Flughafen und Abflug mit Qatar Airways nach Doha. Anschluss nach Frankfurt oder München (Flugdauer bis Doha 5 Std., Umsteigezeit ca. 3 Std., dann Nachtflug, Flugdauer ca. 6 Std.).

17. Tag: Zurück in Europa

Am Morgen landet Ihr Flugzeug in Frankfurt bzw. München. Individuelle Weiterreise.

Zeitraum (Tage) Preis Reiseanfrage
30.09.2016 - 16.10.2016 (17) 5.895,- EUR * Reiseanfrage

* Einzelzimmer-Aufpreis: 840,- EUR

Ihr Ansprechpartner: (0341) 21 58 70

Drucken

© Reisefibel Leipzig
Datenschutz | Impressum